Jahreshauptversammlung 2009

Eintrag am 06.03.2009

Es gibt uns noch, und das soll auch so bleiben.

Auch wenn die Kanal-Rohre jetzt auf dem Berg liegen, das Thema Wasser ist und bleibt aktuell. Neue Bestimmungen müssen umgesetzt werden, wie die Dichtheitsprüfung; bestehende Probleme wie Geruchsbelästigung durch Kanäle etc. sind zu lösen.

Am Donnerstag, 12. März 2009 findet unsere Jahreshauptversammlung im Gasthaus Boxberg am Schloß in Ehreshoven statt.

Impressionen Kreisverkehreinweihung

Eintrag am 26.05.2008



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Offener Brief an den Bürgermeister Oberbüscher

Eintrag am 23.01.2008

Sehr geehrter Herr Oberbüscher,

Mitte 2006 hatten Sie zu mir auf den Fluren des Engelskirchener Rathauses gesagt, wir würden beide unseren Job machen, und die Zeit würde zeigen, wer seinen besser gemacht hat. So ist es leider nicht gekommen.

Ohne Häme, aber auch ohne Bedauern nehme ich nun zur Kenntnis, dass Sie Ihren Job in absehbarer Zeit gar nicht mehr machen werden.

Sie haben Ihren Job, die Gemeinde Engelskirchen und auch deren Bürger nach bestem Wissen und Gewissen zu vertreten, aus unserer Sicht keineswegs gut gemacht, denn die Gemeinde ist nun mit hohen Kanalbaukosten belastet, welche die Bürger letztendlich tragen müssen. Sie haben Ratsbeschlüsse zwar formell ausgeführt (Ihre Mitarbeiter haben teilweise nicht einmal das getan), Sie haben aber zum Beispiel das Befreiungsverfahren und das anschließende Widerspruchsverfahren derart nachlässig durchgeführt, dass ein anderes Ergebnis als die Ablehnung nicht nur nicht zu erwarten war, sondern schlicht ausgeschlossen. Ich gehe davon aus, dass Sie das wissen. Ich hatte Ihnen bereits gesagt und wiederhole es hier: Wenn ich meine Arbeit derart handhaben würde wie Sie und Ihre Behördenmit¬arbeiter es im Hinblick auf die Kanalisierung des Looper Bergs getan haben, ich würde mich als Mensch schämen und als Anwalt schadensersatzpflichtig machen. Im Gegensatz insbesondere zum Beigeordneten Moll sind Sie aber immerhin oft freundlich und meistens höflich geblieben.

Ernsthaft erschreckt hatte mich allerdings Ihr Verhalten gegenüber dem Gemeinderat. Sie haben durch ein Ihr Verhalten den Rat faktisch daran gehindert, sich unbefangen eine (zutreffende) Meinung zu bilden und gegebenenfalls Fehlentscheidungen zu revidieren. Ich erinnere insbesondere an den enormen Druck, der für die Ratsmitglieder durch die übermäßige Betonung der in Wahrheit außerordentlich unwahrscheinlichen Regressansprüche oder an das eigenmächtige Erklären eines Rechtsmittelverzichts ohne vom Rat entsprechend beauftragt zu sein. Dadurch entstehen der Gemeinde vermeidbare Kosten in Millionenhöhe. Für diesen Schaden wird jemand aufkommen müssen. Mein Ziel wird es sein, dass die Verantwortlichen in Haftung genommen werden.

Und wir als Nutzwasserverein haben es leider nicht geschafft, Sie dazu zu bewegen, Ihren Job gut zu machen. Wir haben es auch nicht geschafft, die Ratsmitglieder ausreichend davon zu überzeugen, dass dezentrale Kanalisation große Vorteile für die Gemeinde und die Bürger, insbesondere die Gebührenzahler bietet. Und es ist uns nicht gelungen, der von Ihrer Seite aufgebauten Bedrohungssituation im Hinblick auf eine tatsächlich höchst unwahrschein¬liche persönliche Haftung der Ratsmitglieder so zu begegnen, dass es den Ratsmitgliedern möglich gewesen wäre, das zu tun, worauf sie vereidigt sind: nach bestem Wissen und Gewissen und zum Wohle der Gemeinde Engelskirchen und ihrer Bürger zu handeln.

Das Vorgehen Ihrer Verwaltungsspitze war für uns alle ein Lehrstück real existierender Demokratie. Die Bürger werden hieraus ihre Konsequenzen ziehen, jeder Einzelne für sich. Auswirkungen auf die politische Landschaft innerhalb und außerhalb des Rates werden nicht ausbleiben. Das Ende Ihrer kommunalpolitischen Karriere ist den aufrechten Engelskirchener Bürgern leider nur ein schwacher Trost.

Mit freundlichen Grüßen

Harald Bock, Rechtsanwalt

Der Nutzwasserverein bleibt auch 2008 weiter bestehen !

Eintrag am 05.01.2008

Nach dem nun die Kanalbauarbeiten hier am Berg fast abgeschlossen sind, bleibt der Nutzwasserverein dennoch bestehen, um das weitere Geschehen im Rat und der Verwaltung zu begleiten.
Am Donnerstag, 24. Januar 2008 wird um 19.30 Uhr unsere Mitgliederversammlung in der Gaststätte Rödder in Loope sein.

Frohe Weihnachten

Eintrag am 13.12.2007

Der Nutzwasserverein wünscht allen Nachbaren, Bürgern, Interessierten, zufälligen Vorbeisurfenden ….
ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute für das nächste Jahr.

Unsere nächste Mitgliederversammlung wird am Donnerstag, 24. Januar 2008 um 19.30 Uhr in der Gaststätte Rödder in Loope sein.

Hervorragender Bericht in markt

Eintrag am 01.10.2007

Lange mußten wir warten und in der letzten Woche saßen wir vergeblich vorm Fernseher oder haben umsonst aufgenommen. Dafür konnten wir nun einen wirklich gelungenen Bericht ansehen.
Die Angelegenheit wurde von Herrn Balodis und Frau Hühne toll und für jedermann verständlich aufgearbeitet.

Wer es nicht gesehen hat: Mehr dazu auch im Internet bei wdr-markt.de

WDR markt sendet am 01.Oktober 2007 um 21 Uhr

Eintrag am 10.09.2007

Ein Team der WDR Sendung “markt” hat sich dem Thema “Kanal” angenommen und in unserer Gemeinde an zwei Tagen im August gefilmt.

Vorgesehen war der Beitrag zunächst für Montag, 24. September.
Aus Zeitgründen, so die zuständige Redakteurin, ist der Beitrag nun auf die nächste Sendung
am Montag, 01. Oktober 2007, 21 Uhr im WDR Fernsehen verschoben.

Sommerfest am großen “Loch”

Eintrag am 26.07.2007

Einladung

Sommerfest des NWVS

Wann: Freitag, 10.08.2007
19 Uhr

Wo: An der Kreuzung Hintersteimel

Was: Bierbude, jedes Getränk 1 €
Würstchen mit Brötchen 2 €

Kommt alle, Pro und Kontras, die Nachbarschaft ist wichtiger als Schmutzwasser

Jetzt entscheiden die Gerichte

Eintrag am 27.06.2007

Eine große Anzahl von Mitgliedern des Nutzwasservereins hat durch Ihren Rechtsanwalt Harald Bock den Erlaß einer einstweiligen Verfügung beantragt. Gleichzeitig wurde gegenüber der Gemeinde bzw. deren Beauftragen ein Betretungsverbot für die betroffenen Privatgrundstücke hinsichtlich des Kanalbaus ausgesprochen.

Im Gerichtsverfahren soll nun geklärt werden, ob die Gemeinde die betroffenen Grundstücke zum Anschluß an die Kanalisation zwingen kann, obwohl der Nutzwasserverein ja in den letzten zwei Jahren immer wieder daraufhingewiesen hat, daß eine dezentrale Entsorgung für alle Beteiligten die bessere Lösung ist. 

 

WDR - Westpol nimmt sich unserer Sache an

Eintrag am 16.02.2007

Am Freitag, 16.02.2007 wird der WDR nach Oberschelmerath und nach Steimel kommen, um am KARNEVALSSONNTAG, 18.02.2007 um 19.30 Uhr in der Sendung “Westpol” zu berichten.
Grund für die Berichterstattung ist unser folgender Pressebericht vom 05.02.2007:

Schildbürgerstreich im Kanalbau

In Engelskirchen Oberschelmerath wurde nach uns nun vorliegenden Angaben des Bürgermeisters ein Regenwasserkanal gebaut, an dem die Anschlussquote der privaten Grundstücke 0% beträgt. Diese Information hatten wir bereits im letzten Herbst angefordert – damals antwortete die Verwaltungsspitze, die Zahl sei ihr nicht genau bekannt, es seien aber wohl die meisten Haushalte angeschlossen. Stimmt gar nicht, wie sich jetzt auf beharrliches Nachhaken von Herrn Rechtsanwalt Bock in der letzten Woche herausgestellt hat.

Der Bau dieses Regenwasserkanals, an den die Straße und die privaten Grundstücke angeschlossen werden sollten, kostete die Allgemeinheit Tausende von Euros.
Eine Investition für knapp 500 m Regenwasserkanal mit sage und schreibe unnötigen 2 Straßeneinläufen, an den nun kein einziger Haushalt angeschlossen ist, ausgegeben.
Ca. 10 % der Bausumme sind über die Anschlussbeiträge der Anwohner bezahlt, der Rest der Summe wird auf alle Bürger umgelegt, deren Regenwassergebühr stetig steigt für weitere überflüssige Kanalbaumaßnahmen.
Jahrelang hat die Verwaltung Engelskirchen den Rat und die politischen Entscheidungsträger unserer Gemeinde dahingehend beraten, dass Regenwasserkanäle gebaut werden müssten. Diese Aussage erweist sich als falsch, auf Landes-, Bundes- und EU- Ebene werden zahlreichen Kommunen zur Umkehr von zentraler Regenwasserbewirtschaftung auf dezentrale Anlagen unterstützt, u.a. auch um den Gebührendruck zu mildern, zum Hochwasserschutz und zur Vermeidung von Fremdwasser in Schmutzwasserkanälen.
Als nächstes kommen im Gemeindebereich kleine Ortschaften wie z.B. Feckelsberg an den Kanal, wo der Bürgermeister eine Planung für dezentrale Anlagen zu verhindern versucht.
Der Nutzwasserverein Steimel, der die Recherche ins Rollen gebracht hat, ist auf Äußerste über diese Ergebnisse empört. “Das Schlimmste ist“, so der Vorsitzende Christoph Glass, “ein Ende der Gebührenerhöhungen ist nicht absehbar, viele Baumaßnahmen werden mit verbilligten Krediten und Zuschüssen bezahlt, so dass die Rückzahlung auch noch kommende Generationen belastet.“

In den Ortschaften Niederhof, Hülsen und Steimel wurde durch den intensiven Einsatz des NWVS und mit Stimmen der SPD, Grünen und UWG der Regenwasserkanal im letzten Moment verhindert, so dass wenigstens von dort keine Mehrbelastung für die Engelskirchener Bürger entsteht.